Klasse 4 - Schaufenster

Fotos by Thomas Neß "Foto Kunterbunt"

Auf dieser Seite sehen / lesen Sie - neben dem aktuellen Klassenfoto Ihres Kindes - Wissenswertes aus Unterricht & Co. Die Lehrkraft Ihres Kindes aktualisiert die Seite nach Bedarf, d. h. wenn sich etwas Berichtenswertes in Bezug auf das individuelle Klassenleben tut.

 

Kurioses aus dem Schulalltag

Logisch geht irgendwie anders...
Unterrichtsgespräch über den gestrigen Wandertag. Der Lehrer beantwortet eine Schülerfrage über die Aufenthaltsdauer am Wanderziel, dem "Jagerhäusl": ... "Am Jagerhäusl sind wir etwa 30 Minuten geblieben." Die Schüler wundern sich: "Waaas, nur 30 Minuten? Das kam uns aber viiiiel länger vor!" Meldet sich eine Schülerin: "Ich weiß warum: Wir haben ja auch viel kürzere Beine!"

Bauernweisheit?

Neulich in der HSU-Stunde: Der Lehrer fragt: "Wer kann den Begriff Landwirtschaft erklären?" - Schülerantwort: "Das ist sowas wie der Spirkl (Anmerkung: örtliches Gasthaus) ... naja, weil das ist auch eine Wirtschaft auf dem Land!"

Um die Ecke gedacht

Versuchsauswertung zur Unterscheidung von Verdunstung und Verdampfung von Wasser (HSU): Erkenntnis einer Schülerin: "Verdampfen ist wie die große Pause ... alle wollen ganz schnell raus!"

Spitzfindig!

In der Deutschstunde werden fleißig Adjktive gesteigert. Allen Schülern ist klar, dass man tot nicht steigern kann und auch die Erkenntnis, dass viereckiger ebenfalls ein Unding ist, lässt nicht lange auf sich warten. Als der Lehrer fragt, warum man das Adjektiv blind nicht steigern kann, widerspricht eine Schülerin: "Kann man wohl: Wenn einer nur auf einem Auge nichts sieht, ist er blind, sieht er mit beiden Augen nichts, ist er doch blinder, oder?!"

Ein Mann für alle Fälle

Neulich im vorweihnachtlichen Erzählkreis: Diskussion unter Schülern darüber, wer nun eigentlich ... Nikolaus, Weihnachtsmann, Santa Claus oder doch das Christkind? Ein Schüler beendet schlagartig die verbale Auseinandersetzung mit dem Satz: "Is´ doch egal wer von denen, weil´s is´ ja eh alles der Jesus!"

Was sonst?
Auf die Frage, was denn der Satzkern sei, antwortet eine Schülerin prompt: "Na, die Mitte!"

Jawoll!

Aus einer HSU-Probe: 11. Schreibe den Beginn der Bayernhymne auf! Schülerantwort: "Bayern, des samma mir, Bayern und des bayrische Bier!"

Vom Mond...

(Sachaufgabenbearbeitung in Mathematik) Der Lehrer fragt, woran es liegt, dass die Schulferien in den verschiedenen Bundesländern zeitversetzt beginnen und enden. Ein Schüler meint dazu: "Das liegt am Mond."

Eine Frage der Interpretation

Im Deutschunterricht wird die Verwendung zusammengesetzter Adjektive besprochen.

a) Lehrer: "Verkürze den folgenden Satz sinnvoll: Er steckt tief bis zum Knöchel im Dreck!" - Schülerin: "Er steckt tief im Schlamassel."

b) Lehrer: "Ersetze wirklich leicht im Satz Diese Rechnungen sind wirklich leicht durch ein zusammengesetzetes Adjektiv! - Schülerin: "pipifax"

Auf Nummer sicher

Bei der Einführung der Teilbarkeitsregeln in der Mathematikstunde meldet sich eine Schülerin: "Sie haben eine Regel vergessen: Wann ist eine Zahl durch 1 teilbar ohne Rest?"

(Fortsetzung folgt ... mit Sicherheit!)

Radl fahrn´? - Aber sicher!

Für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse hieß es gestern zum ersten Mal: "Radlhelm aufsetzen,Schulterblick links, Handzeichen und LOS!" Unter dem strengen Blick zweier echter Verkehrspolizisten (bzw. eines Polizisten und einer Polizistin) durften sie beweisen, dass sie schon eine Menge über das verkehrsgerechte Verhalten als radfahrender Teilnehmer im Straßenverkehr in der Schule gelernt haben, wo auch die Praxis nicht zu kurz kommt, wie man hier sehen kann:

   

Nun heißt es, das Gelernte richtig anzuwenden und in einigen Wochen fit für die Radfahrprüfung zu sein - Toi Toi Toi!

Mittelschul-Schnuppern ...

... an der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting war für die Viertklässler eine durchaus interessante Erfahrung, da in so einer großen Schule ganz anders gelernt wird als "bei uns in der Dorfschule". PC-Räume, Mensa, Schulhund Luzi, eine Schulküche, ein Aufzug im Schulgebäude und ein echter Straßenbahnwaggon auf dem Pausengelände waren / sind Gegebenheiten, die im Rahmen einer Schulhausführung erkundet werden durften - vielen Dank dafür, Frau Herkner!

(Die Viertklässler berichten): Als wir in der Weiß-Ferdl-Mittelschule angekommen sind, begrüßte uns eine nette Lehrerin ganz in orange angezogen - sie hieß Frau Herkner. Sie führte uns durch das riesige Schulhaus und erzählte uns viele interessante Sachen darüber. Später gingen wir in den Keller. Frau Herkner erzählte uns in einem dunklen Raum eine Gruselgeschichte von einem Graf mit einem Silberbein. Anschließend aßen wir von Frau Herkner selbstgebackene Zitronen-Muffins in einer der Schulküchen. Danach sind wir

mit dem Aufzug in den zweiten Stock gefahren und haben die Klasse 5a besucht, in der normalerweise der Schulhund Luzi "wohnt", aber der war leider an dem Tag nicht da - wenigstens ein Foto von ihm haben wir gesehen. Übrigens hat die Weiß-

Ferdl-Schule drei Werkräume und vier Pausenhöfe (sogar einen mit einem Teich). Nachdem wir uns noch den Computerraum angeschaut haben, sind wir noch ins Sekretariat gegangen und haben den beiden

Schulsekretärinnen "Grüß Gott!" gesagt. Leider waren die zwei Stunden viel zu schnell vergangen und wir mussten zu unserem Bus zurück. Doch Frau Herkner hatte noch ein Quiz für uns vorbereitet, das wir noch schnell lösen durften, bevor wir zum Abschluss noch ein Gruppenfoto vor dem echten alten Straßenbahnwagen (Linie 8) für diesen Bericht gemacht haben. Das war ein schönes Erlebnis und ein paar von uns möchten sogar gern dort in die Schule gehen, denn

die ist echt cool!

Am unsinnigen Freitag

(ohne Worte)

 

Reise durch Europa ...

 ... und doch im Klassenzimmer - wie das geht? Ganz einfach: Jeder hält ein Referat über ein europäisches Land! Auf diese Weise haben wir viel gelernt über Sehenswürdigkeiten, landestypische Speisen, Sitten und fremde Sprachen. Die dazu angefertigten Plakate kann man nun im Schulhaus bewundern - die Informationen haben wir uns im Internet unter www.die-geobine.de "geholt".


Skipping Hearts = Springende Herzen?!

 

Bildergebnis für skipping hearts logo

Die vierte Klasse durfte heuer wieder am Seilsprung-Projekt Skipping Hearts der Deutschen Herzstiftung e. V. teilnehmen, das im Rahmen des Sportunterrichts durchgeführt wurde unter der Leitung von Frau Lisa Bauer, die eigens dafür aus München angereist war, mit den Kindern verschiedene Variationen des Seilspringens zu üben und eine Choreographie einzustudieren, die im Anschluss an die ca. 90 minütige Trainingsphase interessierten Eltern und den Schülern der zweiten und dritten Klasse vorgeführt wurde. Nach der "Showeinlage" der vierten Klasse hatten auch die anderen Kinder die Möglichkeit, ihre Fertigkeiten im Seilsprung unter Beweis zu stellen oder einfach nur die verschiedenen Sprungseile auszuprobieren, die sie auch noch - auf Wunsch - preiswert erwerben konnten. Für nähere Informationen zur Deutschen Herzstiftung bzw. dem Projekt Skipping Hearts bitte das Logo oben anklicken.

      

 

Aus da Bahn!

(Die Viertklässler berichten)

Am Dienstag haben sich die Erst- und die Zweitklässler gefragt, warum die Dritt- und die Viertklässler einen Schlitten dabei haben ...

Aber die erste und zweite Stunde hatten wir noch Unterricht, bevor wir dann um viertel vor neun zum Schlittenberg losgegegangen sind.
Davor haben wir noch ein Foto gemacht ...

 

Der Hinweg war zwar anstrengend, aber das hat sich gelohnt. Als wir dann angekommen sind, sind alle gleich losgerannt und den Berg hochgeklettert.
Schon beim Hochklettern sind einige ausgerutscht ...

 

Es war sehr toll am Schlittenberg. Manche Kinder sind mit einem normalen Holzschlitten oder mit einem Bob den Berg runtergefahren oder sogar mit einem Reifen oder Strohsack!


Wir hatten viel Spaß und haben uns auch noch eine Sprungschanze gebaut ...

 

Einige sind zu zweit gefahren und haben ihre Schlitten davor mit der Schnur aneinandergehängt. Meistens ist der, der hinten saß, runtergeflogen - viele Schlitten oder Bobs waren halt sehr schnell ...

Leider ging die Zeit viel zu schnell rum und wir mussten wieder zurück in die Schule gehen und der Rückweg war kalt!
Wir waren alle fix und fertig! Allerdings als wir wieder an der Schule ankamen, begann gerade die große Pause.

Das war ein sehr schönes Erlebnis, das wir nicht so schnell vergessen werden!

Bayern, des samma mir!

Zünftiges Weißwurstfrühstück in der 4. Klasse - jawoll!

 

Passend zum Thema "Unsere Heimat Bayern" im HSU-Unterricht hat - neben geographischen  und geschichtlichen Aspekten - natürlich auch Tradition und Brauchtum einen wichtigen Stellenwert. Und so wurde die HSU-Stunde kurzerhand in eine "Weißwurst-Frühstücks-Stunde" umfunktioniert.

Zwar gab´s zur Weißwurst nicht das typische Weißbier, sondern Limo und Apfelsaft - aber immerhin den süßen Senf und die Brezn! Da durfte natürlich auch die landestypische Bekleidung nicht fehlen und so erschien die Mehrzahl der Viertklässler in Lederhose, Dirndl und Tracht - so wie sich´s gehört!

Unterrichtsfahrt nach Altötting

(Die Viertklässler + ihr Lehrer berichten)

Wir kamen, wie jeden Tag, in die Schule. Fast jeder hatte einen Rucksack und eine Schultasche dabei. Es war eiskalt, und als wir endlich ins Schulhaus reinkamen, waren alle froh. Um halb neun fuhr allerdings schon wieder unser Bus -  wir haben gerade das Thema Altötting in HSU - und genau da wollten wir hin. Wir stiegen an unserem Kirchplatz in Kastl in den Bus und in Altötting nach einer kurzen Fahrt an einer Bushaltestelle in der Nähe vom Kapellplatz wieder aus. Auch in Altötting war es eiskalt und dazu ging auch noch ein starker Wind ...

Als wir am Kapellplatz ankamen, wo wir auf unsere Stadtführerin, Frau Schwarberg, die kurz darauf aus dem Rathaus zu uns kam, warteten, machten wir erst einmal Brotzeit neben dem noch geschlossenen Christkindlmarkt. Frau Schwarberg, die übrigens früher auch mal eine Lehrerin gewesen ist, hatte eine Tüte dabei, die ihr ein Schüler während unserem Stadtrundgang tragen durfte ... was da wohl drin war?

Wir packten unsere Rucksäcke wieder und gingen als erstes zur Gnadenkapelle, wo in einem Rundgang ungefähr 2000 Votivtafeln aufgehängt sind. Frau Schwarberg erzählte uns von Franz Stocker, der vor langer Zeit ein schweres Holzkreuz vom Chiemsee bis nach Altötting getragen hat und zeigte uns die Wachsarme und -beine, die man Votivgaben nennt und die dort auch ausgestellt sind. Anschließend gingen wir in die Stifts- und Pfarrkirche, wo der Tod z´Eding drinsteht, den die Altöttinger ganz früher mal gespendet haben, damit die Pest aufhört.
Dann waren wir noch in der Tillygruft, wo wir durch ein Fenster in seinen Sarg reinschauen konnten ... der Mensch da drin war tot und hatte nur noch einen Zahn - das war eklig! 

Dann mussten wir uns beeilen, damit wir noch rechtzeitig vor einer Messe in die Gnadenkapelle hineinkamen, um die Schwarze Madonna zu "besuchen" - gerade hatten wir erfahren, dass in der Gnadenkapelle 29 echte Herzen in Herzurnen untergebracht sind (+ das von Graf Tilly unter dem Fußboden!)
Danach wollten wir in die Bruder-Konrad-Kirche, aber das ging nicht, weil da gerade ein Gottesdienst angefangen hatte, also gingen wir durch die berühmte Pforte, die früher Bruder Konrad den Armen geöffnet hatte und auf der anderen Seite wieder hinaus zur Sankt-Anna-Basilika, der größten Basilika in Deutschland, die in nur drei Jahren erbaut worden war - am Ende war den Erbauern leider das Geld ausgegangen und deshalb hat die Basilika keinen Turm ... aber ein gewaltiges Kirchenschiff, in das 8000 Menschen passen!
Auf dem Weg zurück probierten wir noch einmal unser Glück in der Bruder-Konrad-Kirche - leider umsonst, noch immer war der Gottesdienst nicht zuende! Vor der Kirchentür verabschiedeten wir uns von unserer Stadtführerin, die uns wirklich viel erzählt hatte ... vielen Dank, Frau Schwarberg! Ach ja, und was in der Tüte war, die einer von uns die ganze Zeit getragen hat? 21 kleine Schokoladentäfelchen mit Altötting-Wappen, für jeden eins - auch dafür vielen Dank!

Besuch im Rathaus

(Die Viertklässler berichten)

Morgens um 8.20 Uhr zogen wir unsere Jacken und unsere Schuhe an und marschierten los. Wir kamen beim Rathaus an, aber der Bürgermeister, Herr Mitterer, war noch nicht da. Etwa fünf Minuten später kam er dann in seinem schwarzen Auto herbeigefahren. Als er ausstieg, hatte er zwei Tüten voller Brez´n und zwei Schachteln Schokoherzchen in den Armen - mmmmh!

Wir sind dann ins Rathaus hineingegangen in Herrn Mitterers Büro. Eine Schülerin durfte sich sogar auf den Schreibtischsessel des Bürgermeisters setzen! Zuerst hat der Bürgermeister uns etwas über sich und die Kastler Gemeinde erzählt und anschließend haben wir ihm viele Fragen gestellt. Danach bekam jeder von uns ein Schokoherzchen und dann durften wir in das Büro von Frau Winzl schauen, die uns gezeigt hat, wie man Ausweise macht. Sie hat sogar nur mit unserem Geburtsdatum herausgefunden, wie wir heißen - das war lustig!

Wir sind sogar noch ins Trauungszimmer gegangen, da hat uns der Bürgermeister auch etwas erzählt. Anschließend sind wir wieder ins Bürgermeister-Büro gegangen. Dort haben wir jede eine Breze, ein Infoblatt über Kastl und einen Taschenkalender geschenkt bekommen - der war toll!

Wir haben zum Abschluss noch ein Foto für die Homepage gemacht und damit war der Besuch im Rathaus zu Ende.
  

Der kalte und lustige Donnerstag

(Die Viertklässler berichten)

Am Donnerstag kamen - wie immer - alle Kinder zur Schule, aber es war nicht wie immer. Keiner hatte eine Schultasche dabei, sondern einen Rucksack mit Brotzeit und Getränken, manche hatten sogar Spiele mit dabei - denn es war Wandertag! Es gongte und alle Kinder gingen hinein ins Schulhaus. Um 8.15 Uhr gingen die dritte und die vierte Klasse zusammen los. Die erste und zweite Klasse sind woanders hingewandert.

Auf dem Hinweg hatten wir viel Spaß und um 9.00 Uhr waren wir bei so einem Pilz, wo man sich druntersetzen kann. Da haben wir Brotzeit gemacht. Vom Pilz wanderten wir zum Jagerhäusl, unserem Wanderziel. Das hat nochmal 15 Minuten gedauert. Am Jagerhäusl haben wir dann zwei Fotos gemacht - ein normales und ein Quatschfoto, und danach sind wir auf eine große Wiese mit Bäumen drumherum gegangen, die neben dem Jagerhäusl war.

Da war auch ein Hochsitz, aber auf den durften wir leider nicht hinaufklettern. Da haben wir gespielt, sind durch die nasse Wiese gerannt und haben Waldgeister aus verschiedenfarbigem Salzteig an die Bäume geklebt, den wir vom Elternbeirat mitbekommen haben. Es gab sechs verschiedene Farben: blau, weiß, gelb, grün, rosa und orange. Frau Maydl und Herr Giefing haben uns den Salzteig ausgeteilt - viele lustige und gruselige Waldgeister wurden es. Leider mussten wir schon bald wieder zusammenpacken und uns auf den Rückweg machen. Jeder hat sich noch ein bisschen Salzteig für die Linde auf dem Pausenhof oder für zuhause mitgenommen. Für den Rückweg haben wir eine Stunde und fünf Minuten gebraucht. Unterwegs haben wir in einem Gartenteich riesige Goldfische gesehen. Um 11.15 Uhr sind wir dann wieder in der Schule angekommen.